Über das, was bleibt, während sich alles wandelt
Manche Orte sind nur dafür bestimmt, durchschritten zu werden.
Räume, die für Wochen gemietet sind, Straßen, die mehr durch Rhythmus als durch Namen gelernt werden, Landschaften, die keine Absicht zu bleiben hinterlassen. Vergängliche Orte verlangen kein Engagement. Sie verlangen Präsenz.
Und doch, während sich die Umgebung verändert, bleibt oft etwas im Inneren unverändert.
Es gibt innere Zustände, die still von Ort zu Ort reisen. Arten des Beobachtens. Muster der Aufmerksamkeit. Das vertraute Gewicht bestimmter Gedanken, die gleichen Pausen zwischen Handlungen. Bewegung verändert die Oberfläche, nicht den Kern.
Hier zerbricht oft die Illusion der Veränderung. Neue Umgebungen versprechen Verwandlung, Distanz zu alten Versionen seiner selbst.
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